Nachdem das Birgkar nun schon seit Jahren auf meiner Todo-Liste steht, konnte ich diese steile Tour auf den Hochköng dieses Jahr endlich machen. Gemeinsam mit Sonja und Wolfgang konnten wir direkt vom Parkplatz mit Ski weggehen und prima bis zum Fuß des Birgkars mit Ski gehen. Im Kar selbst waren dann allerdings zahllose Lawinenkegel mit riesigen „Schneeknollen“, über die hinweg wir uns den Steilhang hinaufarbeiten mussten.

Während Sonja und Wolfgang irgendwann die Ski auszogen und versuchten den Hang hinauf zu stapfen, ging ich mit Ski weiter. Über die Lawinenkegel war das zwar sehr mühsam, aber es stellte sich als gute Wahl heraus. Denn ich konnte das gesamte Birgkar ohne Harscheisen mit Ski durchgehen, was vermutlich nicht häufig möglich ist. Sonja und Wolfgang sanken mit Ski am Rucksack beim Stapfen zu sehr ein und gingen  schließlich doch mit Ski weiter.

Beim Ausstieg aus dem Birgkar hatte ich einen zeitlichen Vorsprung und entschloss mich noch auf den Gipfel des Hochkönig zu steigen. Wieder zurück machten wir noch eine kurze Pause und machten uns an die Abfahrt über das Birgkar. Die ersten Schwünge waren noch traumhafter Firn, so wie man es sich wünscht. Große Teile der Abfahrt gingen jedoch über die Lawinenkegel, deren Knollen mittlerweile so weich waren, dass man einfach über sie hingefahren konnte. Skitechnisch war die Abfahrt keine echte Freude und durch den schweren Schnee fast anstrengender wie der Aufstieg.

Die gesamte Tour war jedoch schon sehr beeindruckend. Definitiv: Muss man mal gemacht haben!

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